Insekten verschwinden

Rückgang zwischen 1989 und 2016 um bis zu 75 Prozent

Ulmenzipfelfalter
Der Ulmenzipfelfalter ist ein seltener Gast in Düsseldorf. / Foto: Olaf Diestelhorst

Trotz der Rückkehr einiger seltener Arten unter den Tagfaltern und Heuschrecken ist die Gesamtbiomasse unter den Insekten weiter rückläufig. Ein Artikel in der Rheinischen Post stellt den aktuellen Stand vor. Dabei gibt es auch Inselbiotope.


Mit aktuellen Funden vom Kleinen Sonnenröschen-Bläuling oder dem Pflaumenzipfelfalter konnten durchaus wertvolle Arten nachgewiesen werden. Im Falle des Sonnenröschen-Bläulings eine seit 1930 verschollene Art. Dies läge daran, so Tobias Krause von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Düsseldorf, dass es im Stadtgebiet durchaus noch viele Inselbiotope gibt, die besondere Arten beherbergen können.

 

Für die Förderung der Artenvielfalt in der Stadt gibt es eine lange Liste von Maßnahmen, wie die Pflege und Entwicklung der Naturschutzgebiete, aber auch die Identifikation und Förderung von städtisch geprägten Biotopen. So können auch sonnenwarme und trockene Verkehrsinseln attraktiv für Insekten sein.

Den Artikel der Rheinischen Post und das Interview mit Tobias Krause finden Sie zu Nachlese hier.