Insektenhotels und Nistkästen installiert

Kö-Bogen bekommt viele neue Bewohner

Dach Kö-Bogen Foto: Andreas Endermann
Eine Heimat für Tiere in der Stadt auf dem Kö-Bogen. / Fotos: Andreas Endermann und Olaf Diestelhorst (2)

Der markante Kö-Bogen des Architekten Daniel Libeskind wird zum Zuhause für Insekten und Singvögel: Sie haben neue Nistmöglichkeiten auf dem begrünten Dach. In Kooperation mit dem NABU Düsseldorf wurde die 4.000 Quadratmeter große Fläche aufgewertet, unter anderem mit fünf maßgeschneiderten Insektenhotels.


Artenschutz im Stadtzentrum: Die Häuschen mit Edelstahldach bieten Wildbienen und anderen Insekten über dem Hofgarten eine neue Heimat. Zusätzlich gehören 24 Nistkästen für Vogelarten wie Kohlmeise, Haussperling, Feldsperling und vor allem Mauersegler zu diesem Naturschutzprojekt des Kö-Bogens.

 

Mit dem NABU-Experten Olaf Diestelhorst  wurden auch für Fledermäuse eigene Kästen geplant; sie dienen als Tagesquartiere für die geschützten Tiere mitten in der Stadt. Und ein Nistkasten für Turmfalken hängt in 26 Metern Höhe: Er soll sogar diesen Greifvogel einladen, sich auf dem Kö-Bogen anzusiedeln.


Die extensive Begrünung der Dachfläche entspricht dem nachhaltigen Bauen im 21. Jahrhundert. „Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind große globale Themen, zu denen jeder Einzelne mit kleinen Maßnahmen seinen Beitrag leisten kann. Aufgrund seiner grünen Lage wollen wir als verantwortungsvolle Betreiber unbedingt, dass der Kö-Bogen beim Naturschutz aktiv mitspielt“, sagt Marco Koch, Manager Technik Art-Invest und Umweltbeauftragter des Unternehmens. Zusammen mit der Vorsitzenden des Stadtverbandes, Gerda Hucklenbroich, besichtigte er im Juni die fertigen Maßnahmen auf der Dachfläche. Diese exklusive Innenstadtlage wird hoffentlich bald Insekten, Fledermäuse und Vögel anziehen.